„KISTEN“ in der Überseestadt

Arbeiten am Wasser – in der Überseestadt Bremen ist das längst gelebter Alltag. Der Stadtteil ist in den letzten Jahren rasant gewachsen.

Das Konzept

Integriert in das Konzept der Überseestadt erfolgte die Konzeption dieses Projekts, das den bezeichnenden Namen „KISTEN“ trägt. In Harmonie mit dem Hafenambiente bestimmen maritime Elemente die Fassade des Gebäudes. Die moderne, zurückhaltende Architektur mit ihrer klaren, klassischen Linienführung und dem Wechselspiel zwischen der hellen, warmen Holzfassade, den dunklen Metallfenstern und der kühlen Flucht der Betonstützen im Erdgeschoss tragen der prägnanten, weithin sichtbaren Lage des Quartiers Rechnung. Der Grundgedanke basiert auf der konsequenten Umsetzung des stadtplanerischen Konzepts der „PERLENKETTE“ exklusiver Gebäude entlang des Überseehafens. Auf dem knapp 300 ha großen Areal im alten bremischen Hafenrevier wird eines der größten städtebaulichen Projekte Europas realisiert. Durch die Umsetzung verschiedener Meilensteine hat sich die Überseestadt in den letzten Jahren zu einem interessanten und lebendigen Stadtteil entwickelt.

Der Entwurf: Im Erdgeschoss befinden sich Geschäfte des täglichen Bedarfs. Sie liegen am Arkadengang, der Fußgänger vor Witterungseinflüssen schützt und die Möglichkeit bietet, Waren außerhalb der Geschäfte zu präsentieren. Zudem werden für die angesiedelten Cafes geschützte Sitzplätze erhalten. Entstanden ist eine kleine Piazza zwischen den Gebäuden. Der Arkadengang bietet im Erdgeschoss eine hohe städtebauliche Qualität durch die Verbreiterung des Abstandes zu den Nachbargebäuden unter Beibehaltung des Spannungsfeldes zwischen den unterschiedlichen Dimensionen der verschiedenen Gebäudetypen.

Das Obergeschoss ist der Büronutzung vorbehalten und wird über ein innenliegendes Treppenhaus erschlossen. Jedem Büro ist ein windgeschützter Balkon zugeordnet.